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Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Donnerstag 12. April 2012, 22:31
von Horst E
Im Urkostparadies leben Südostasiaten, mit ihrer reichen Auswahl an Salaten Wildpflanzen,Kräutern, Pilzen, Gemüse, Obst(was wir auch kennen),Zitrusfrüchten, Fettfrüchten, Pagoden Beeren,Nüssen und herrlichen Tropenfrüchten(das ganze Jahr über). Viele leben daher glücklicherweise(neben dem ethisch-religiösen Grunde) ganz fleischlos.
Nur leider, leider werden auch im Früchtepardies(Thailand, Indonesien etc.) unschuldige, liebenswerte Mitgeschöpfe ermordet(oft besonders grausam per Schächtung).
Da fragt man sich tieftraurig, wann kommen diese Menschen zur Vernunft und hören auf unsere liebenswerten Mitgeschöpfe zu quälen und zu ermorden.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Donnerstag 12. April 2012, 22:39
von Horst E

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 12:34
von Smaragdlibelle
Hallo Ihr Lieben,

das ist ja eine heisse Diskussion. Vor vielen Jahren las ich einmal eine schöne Geschichte..., dass es lange vor unserer Geschichtsschreibung Völker gab, die Tiere nie angerührt hätten. Sie assen selbstverständlich nur Pflanzen und Früchte. Mit den Tieren waren sie allerhöchstens befreundet, daher hatten diese auch noch keine Angst vor den Menschen geschweige denn hätten sie sie angegriffen.
Das Klima soll auf der Erde überall viel wärmer gewesen sein, so dass niemand Hunger leiden musste - hört sich ganz schön nach Paradies an.
Die Menschen sollen auch seeehr alt geworden sein - teilweise mehrere hundert Jahre. Das erinnert mich an so manche Figuren in der Bibelschreibung.

Im Laufe der Jahrmillionen scheint sich das Klima immer mal wieder verändert zu haben. Da wo heute Wüsten sind war alles grün und umgekehrt.
Es ist sehr schwierig das alles nachzuvollziehen. Wirkliche Beweise, die bis sonstwohin reichen, gibt es sowieso nicht. Jeder kann im Prinzip irgendetwas in die Welt setzen, aber am wenigsten glaube ich persönlich irgendwelchen Geschichts(lehr)büchern.

Es ist zwar interessant, über verschiedene Thesen nachzulesen und nachzudenken, aber ist es wirklich wichtig? Soooo weit zurück reicht doch unser (bewusstes) Wissen gar nicht. Machen wir doch aus unserem aktuellen Wissens- und Zustand einfach das beste, gehen so weit wie möglich mit der Natur und erfreuen uns an der natürlichen artgerechten Nahrung, die uns gesund, fit und glücklich hält.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 14:13
von Horst E
Danke für die Literaturempfehlung, anne.
Ich habe definitiv kein kolonialistisches Weltbild, Naturvölker sind auch total verschieden. Es gibt die vegetarisch-lebenden Bishnoi, die fleischessenden Massai und Afar. Die muslimischen Tuareg, welche Frauen sehr achten, ihre Glaubensbrüder die Afar in Äthiopien und die nichtmuslimischen Massai tun das nicht. Ich könnte unzählige Beispiele nennen.
Warum sonst leben die San dann in solch einer Gegend. Fakt ist, dass sie vertrieben wurden von Bantu. wenn die San solch eine Überfülle an pflanzen haben, warum jagen sie dann? Fakt ist sie müssen sich Fleisch als Notnahrung bedienen, weil die Pflanzenkost in dieser kargen Region nicht ausreicht.
Man sollte sich nicht darin verlieren, ob nun Urkost für Naturvölker praktikabel ist, oder eben nicht. Urkostparadiese gibt es kaum noch, weil viele Urkostparadiese vom Menschen zerstört wurden.
@PAUL; Danke dir für deine freundlichen Worte. Deinem letzten Text/deinen sonstigen klugen,logischen Erklärungen schließe ich mich voll und ganz an.
Ich denke es ist zu abstrakt/unwichtig sich folgende Gedanken zu machen: Was aß der Urmensch?Wo ist genau der Ursprung der Menschheit? Ist eher Asien, oder Afrika der Ursprung der Menschheit? Was passiert wenn alle in Deutschland Schlag auf Schlag auf Schweinefleisch verzichten würden? Warum haben auch Naturvölker(z.B. die Massai) Gebräuche die man getrost in die Tonne hauen kann?
Die viiel wichtigeren Fragen sollen heißen, wie bleiben meine Kinder/Familie gesund und fröhlich? Wie bleibe ich gesund? was sind Präventivmaßnahmen gegen Krankheiten? Was kann man tun gegen das schier unermeßliche Leid unserer unbeweinten Mitgeschöpfe? Wie erhalte ich meine Umwelt zukünftigen Generationen?
LG

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 14:36
von Horst E
Der Mensch ist kein Omnivor, sondern friedlicher Pflanzenfrischköstler. Das ist eine total schulmedizinische, überalterte Denkweise. Was seit viielen Millionen Jahren gemacht wird, ist nicht zwingend richtig.
Die Nichtexistenz von Schlacken ist auch nicht belegt und nun? Glauben heißt nicht wissen. Total schulmedizinisches Denken.
sie erkranken nicht daran, weil sie vor ihrer Zeit sterben.
Gesunde Ernährung ist nur ein Faktor die unsere Gesundheit beeinflussen, das stimmt 100% ist aber ein altes Lied.
Milch ist nur für Säuglinge und Tierkinder gedacht, da wir die einzige Spezies sind, die noch im Erwachsenalter Milch trinkt.
Wobei ich der Wahrheit die Ehre geben muss und deutlich sage, dass Milch nicht gleich Milch ist. Die unsrige homogenisierte, pasteurisierte Milch von gequälten, armen Hochleistungskühen ist weit, weit ungesünder, als die Biomilch, welche das Naturvolk der Bishnoi konsumiert.
Der Apfel(so war er Bio ist) ist sehr, sehr gesund für uns. Wir sind eben keine Insektenfresser, oder haben wir spitze Nasen und Tasthaare.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 14:41
von Horst E
Wenn die Menschen nur Fleisch essen würden, würden sie bald aussterben, denn sie würden dann einen Ileus bekommen. Auf diese Weise wurden übrigens im alten Tibet Menschen getötet, ohne Hand anzulegen. man gab den menschen nur Fleisch zu essen, nach paar Wochen bekamen sie einen Ileus und starben.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 15:34
von Horst E
Siehst du, wir sind keine Insektenesser.
Wir können die Nüsse mit unseren Händen öffnen.
Wildpflanzen sind unsere artgerechte Nahrung, da wir ein Pflanzenessergebiß-und Verdauungstrakt haben.
Stimmt nicht, wir sind gute Kletterer. Ich bin ein guter Kletterer. :)
Karotten gehören zu unserer Nahrung, wir können sie eigenständig ausgraben.
"Was richtig und falsch ist entscheiden Menschen für sich." Dieser Satz ist richtig, dabei kommt nicht zwingend das richtige dabei raus.
"Meine Kinder sind (so gut wie) erwachsen, fröhlich und gesund. Ich esse keine Tierprodukte und nehme seit Jahrzehnten geschundene Tiere auf. Ich versuche, unsere Umwelt zu schonen. Und trotdem gleibt noch etwas Zeit, um sich eben ein paar Gedanken zu machen. Hält den Geist frisch."
Das freut mich sehr.
Das ist ein Argument für die Pflanzenkost!
Ja, das bestreitet ja auch keiner. Keiner(inklusiv meine Person) hat je gesagt, wir sollen nur Orangen, Nüsse und Salat essen.
Was willst du damit sagen?

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 15:56
von Horst E
Auf den Geschmack kommt es auch an, wer mag schon rohe Tierleichen/Insekten.
Warum sollten wir keine Karotten essen, wenn wir dafür die körperliche Grundvoraussetzung haben, anders sieht es da bei Fleisch aus.
Ja kann er, aber essen? Ich weiß nicht, da sind doch leckere Tropenfrüchte bzw. auch heimische Früchte und Wildpflanzen viel delikater und ansprechender.
Nahezu jeder normale Mensch hat kein Bedürfnis Insekten zu essen, sie sind nicht anziehend. Oder ißt du ab und an Insekten?

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 16:42
von wiesenkerbel
rohe Anne hat geschrieben: Ich esse keine Tierprodukte und nehme seit Jahrzehnten geschundene Tiere auf. Ich versuche, unsere Umwelt zu schonen. Und trotdem gleibt noch etwas Zeit, um sich eben ein paar Gedanken zu machen. Hält den Geist frisch.


Keine Tierprodukte? Und was ist mit den Tieren selbst? Ich kriege von deinen Ausführungen Kopfschmerzen, wer so vehement die Omni-Schiene vertritt, führt hier anderes im Schilde. :roll: Meine volle Bewunderung an Horst, der deine "Argumente" so geduldig kommentiert. Brigitte hatte es kürzlich auch gut ausgeführt.
http://www.rohkost.org/viewtopic.php?f=8&t=11254

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 16:51
von Horst E
Vielen Dank wiesenkerbel für deine klugen Worte und deinen hier verlinkten, tollen Text(der wurde wirklich zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle verlinkt). Brigittes toller Text sagt eigentlich alles.
Auch teile ich deine logische, verständliche Verwunderung, dass eine vegane Dame so vehement Fleischverzehr verteidigt und fleischessende Naturvölker anführt. Das ist die Argumentation der Schulmedizin/des Mainstreams.
@rohe Anne, welche Tiere nimmst du denn auf? Bzw. wie wurden sie geschunden?

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 19:36
von Brigitte Rondholz
rohe Anne hat geschrieben:Meine Meinung deckt sich im übrigen mit der von Franz Konz, der Insekten als Menschennahrung ansieht und auch konsumiert.


Das ist nicht wahr. Er räumt es ein, und erachtet es nicht als so schlimm, aber zur Urkost gehört es keinesfalls. Ich habe in 20 Jahren nicht ein einziges Mal Insekten gegessen. Willst du nun als Anfängerin schlauer sein als wir? Sauber.

Ich fühle mich gerade etwas veräppelt...


Da haben wir endlich mal was gemeinsam.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 19:50
von wiesenkerbel
rohe Anne hat geschrieben:Wer hier von den Konzianern würde der eigenen Schwester/Bruder, den eigenen Kindern, die zu einem kommen und fragen: "Du, bei meinem Freund/bei meiner Freundin wurde angeblich eine HIV-Infizierung festgestellt. Denkst du, wir sollten uns mit einem Kondom schützen?


Und was würdest du auf so eine dämliche Frage antworten? Glaubst du wirklich noch an das Märchen, dass Kondome schützen?

http://www.aktion-leben.de/Sexualitaet/ ... /sld01.htm
http://www.mathematik.net/homepage/gesc ... heiten.htm
Oder liebst du deine Kinder einfach nicht, Anne?

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 20:09
von Horst E
@rohe anne, sehr schön das Du dich für geschundene Tiere einsetzt und dich ihrer annimmst. Du bist also Ethik-Veganerin, du meinst Fleisch/Insekten sind durchaus gesund/Menschennahrung, verzichtest aber auf selbiges aus Tierliebe. Fleischverzehr bei Naturvölkern aktzeptierst du.
Ich denke, dass insekten Notnahrung sind, wie auch Fleisch. Aber nun sind wir bei einem Punkt angelangt, bei dem die Diskussion von Neuem beginnt. Der Kreislauf sich schließt.
Urmethodik ist mehr als nur Bewegung und Ernährung , es ist eine Weltauffassung.
Was Aids angeht, so hat weder Brigitte noch ich jemals dazu geraten, mit Aidskranken Sex zu haben, das wäre ja auch verantwortungslos.
Was zum Nachdenken; die grüne Meerkatze ist voller Aidsviren. Aber sie leidet und stirbt nicht an Aids. die grüne Meerkatze ißt ausnahmslos Früchte, Wildpflanzen, Triebe, Blätter; Blüten.
LG

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 21:27
von Horst E
Ok, ich gestehe zu, dass sie wohl neben Obst, Wildpflanzen, Blättern, Blüten auch mal Insekten essen, aber Wirbeltiere glaube ich eher nicht.
Wir sind dazu aufgerufen unseren gesunden Menschenverstand zu nutzen und ihn nicht bei wem auch immer abzugeben. Und wirklich alles kritisch zu hinterfragen.Natürlich kann man auch als rohveganer Hetero an Aids erkranken, wenn man sich exzessiv in Bordellen(in Thailand oder sonstwo) auslässt. Aber nun schließt sich wieder der Kreislauf, die Urmethodik hat nicht nur mit Bewegung und Ernährung zu tun. Man muss auch für sich und andere Verantwortung übernehmen und Exzesse in Bordellen Südostasiens(oder sonstwo) gehören nicht zu einer gesunden, urmethodischen Lebensführung dazu. Und hat nichts mit Verantwortung zu tun.
Meine Position ist also klar. Soziale Intelligenz ist ein wesentlicher Bestandteil in der Urmethodik!!
LG

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 13. April 2012, 22:41
von wiesenkerbel
rohe Anne hat geschrieben:Ich denke auch nicht, dass irgendjemand hier einen solchen Tipp geben würde! Aber das ist eben das, was abgeleitet werden kann aus Konz Buch.

Eigentlich nur, wenn man so böswillig wie du und deine Kumpane ist.

Auch das "Herumhacken" auf Aidskranken, die Verurteilung von Homosexuellen als widernatürlich finde ich schrecklich.

Niemand hackt auf wen herum, nur wenn man so böswillig wie ihr "Kritiker" (besser: Hetzer) ist, kommt man auf solche Idden. Außerdem: Was willst du im Urkostforum, wenn du es so schrecklich findest? Masochistin?



"Fleisch ist im Grunde genommen eine durchaus natürliche Nahrungsquelle. Alle Raubtiere
essen es, ja selbst die Schimpansen zeigen sich manchmal nicht abgeneigt, wenn sie denn
drankommen. Aber dann muß es schon roh mit Haut und Haar gegessen werden.


Und? Isst du es mit Haut und Haar?

Von mir aus kannst Du ab und zu mal mit rohen, glitschigen Kaulquappen oder klebrigen
Schnecken Deinen Salat garnieren - es steht Dir im Sinne der UrzeitTherapie frei.

Wenn du nicht so voreingenommen wärest, würdest du es nicht so interpretieren wie du es tust.

Also ich interpretiere das so, dass Kleintiere zur Urzeit-Therapie dazugehören, allerdings kein Muss sind.


Ich nicht! Er sagt ausdrücklich für wen es natürlich ist. Bist du ein Raubtier???
Nein, aber Du bist lächerlich, 1500 Seiten lang, schreibt Konz für eine vegane Ernährung und du klaubst dir drei Abschnitte heraus, um ihm einen Strick zu drehen? Warum? Die Antwort kannste dir sparen.
Oder an Sonnenlicht. Du
kriegst vielleicht täglich höchstens 1000 Lux. Du brauchst aber mindestens 3000 Lux, um Dein
Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Selbst an einem Regentag herrschen draußen noch
4000 Lux. Also raus mit Dir! Aber nicht in die Dunstglocke einer Stadt, ist doch klar! Eine
Checkliste über mögliche Fehler habe ich Dir auf Seite 1454 bereit gestellt."

Denke da doch mal drüber nach!!!

Lustig ist auch, dass du angeblich erst kürzlich den Konz zum ersten Mal gelesen hast und ihn nun schon auswenig kennst. :lol:

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Samstag 14. April 2012, 08:00
von Amelia
rohe Anne hat geschrieben:Du sagst ja, Buschmänner oder Massai leben in einer falschen, nicht artgerechten Umgebung und würden daher falsches Essen zu sich nehmen - die Pygmäen dagegen hätten als Buschvolk alle Möglichkeiten, sich von Pflanzen und Obst zu ernähren, wieso tun sie es dann nicht? Sie leben ja im "Urkostparadies" und ernähren sich trotzdem nicht urköstlich... was ist da los?


Es gibt vielleicht weltweit kein einziges Volk (mehr), welches urmethodisch lebt, ich weiß es nicht, aber es gibt immerhin Menschen im Hier und Jetzt, die schon seit mehreren Jahren bis Jahrzehnten urköstlich essen und sich zudem bemühen, möglichst wenig Schädliches in den Körper zu lassen und so natürlich wie heute noch möglich zu leben. DAS sollten unsere Vorbilder sein! Wenn du dann noch auf dein eigenes Körpergefühl hörst und spürst, wie alles sich zum Besseren wendet und du nur noch auf Wolken schwebst vor lauter Glück, dann hast du alle Antworten, die du brauchst. Ansonsten wirst du dich vermutlich ein Leben lang im Kreise drehen und niemals weiterkommen, denn argumentativ kann man immer alles widerlegen.

Weshalb manche Naturvölker, die im Urkostparadis leben, selbst keine Urkost essen bzw. sogar überwiegend Dinge essen, die wir hier ablehnen, kann ich nur vermuten. Viele (An-)Gewohnheiten sind tradierte "Werte" und werden unhinterfragt übernommen, das ist bei uns in Deutschland ja nicht anders und selbst in unserem individuellen Leben nicht. Man isst eben das, was man von früh an vorgesetzt bekommen hat, an was man gewöhnt ist und was die anderen so essen. Auch ich habe 30 Jahre lang Fleisch, Brot, Milchprodukte, Süßigkeiten usw. gegessen und das nie großartig in Frage gestellt, aber falsch war es trotzdem, das weiß ich heute (wo ich das Optimum kenne).

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Samstag 14. April 2012, 08:11
von Brigitte Rondholz
Amelia hat geschrieben:
Es gibt vielleicht weltweit kein einziges Volk (mehr), welches urmethodisch lebt, ich weiß es nicht, aber es gibt immerhin Menschen im Hier und Jetzt, die schon seit mehreren Jahren bis Jahrzehnten urköstlich essen und sich zudem bemühen, möglichst wenig Schädliches in den Körper zu lassen und so natürlich wie heute noch möglich zu leben. DAS sollten unsere Vorbilder sein! Wenn du dann noch auf dein eigenes Körpergefühl hörst und spürst, wie alles sich zum Besseren wendet und du nur noch auf Wolken schwebst vor lauter Glück, dann hast du alle Antworten, die du brauchst. Ansonsten wirst du dich vermutlich ein Leben lang im Kreise drehen und niemals weiterkommen, denn argumentativ kann man immer alles widerlegen.



WORD! Was für eine Zeitstehlerin die gute (angeblich) rohe Anne doch ist. :roll:

@ Anne: NIEMAND, wirklich niemand zwingt dich, hier zu lesen oder zu schreiben. Du teilst deine irrigen Ansichten mit der Mehrheit der Menschen. Tu es dir doch nicht weiter an und versuche die Urmethodiker von deinem Mainstream-Mist zu überzeugen, die dafür nur ein müdes Arschrunzeln übrig haben. :lol:

Weshalb manche Naturvölker, die im Urkostparadis leben, selbst keine Urkost essen bzw. sogar überwiegend Dinge essen, die wir hier ablehnen, kann ich nur vermuten. Viele (An-)Gewohnheiten sind tradierte "Werte" und werden unhinterfragt übernommen, das ist bei uns in Deutschland ja nicht anders und selbst in unserem individuellen Leben nicht. Man isst eben das, was man von früh an vorgesetzt bekommen hat, an was man gewöhnt ist und was die anderen so essen. Auch ich habe 30 Jahre lang Fleisch, Brot, Milchprodukte, Süßigkeiten usw. gegessen und das nie großartig in Frage gestellt, aber falsch war es trotzdem, das weiß ich heute (wo ich das Optimum kenne).


Auch das stimmt! Warum haben sich die Ureinwohner Amerikas wohl mit "Feuerwasser" verführen lassen? Weil es so gut schmeckte oder berauschte.
Nein, gute Vorbilder unter den Völkern gibt es kaum, DU ALS Individuum musst dich entscheiden und ERFAHREN, wie eine menschenartgerechte Nahrung aussieht und was sie Wundervolles mit deinem Körper macht. Wenn du dies erlebt hast, wirst du es kaum wieder missen wollen. Wenn doch: Selber schuld! :D

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Samstag 14. April 2012, 08:23
von Brigitte Rondholz
rohe Anne hat geschrieben:Das Konz-Buch ist interessant und umfangreich,

Aber dafür, dass du bis zum Februar 2012 noch nie etwas von ihm gehört hattest,obwohl du angeblich "Rohköstlerin" warst, machst du deine Sache doch schon exzellent! :roll:


aber wer würde alles was da steht unterschreiben? Wohl kaum jemand...

Siehst du?


Wird doch! :lol:

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Samstag 14. April 2012, 08:37
von Brigitte Rondholz
rohe Anne hat geschrieben:In jedem Link, welchen ich zur Meerkatze finde, werden kleine Wirbeltiere wie Eidechsen oder kleine Säuger als Beute beschrieben - ich denke schon, dass da was dran ist. Aber ist dann wohl nur Notnahrung. ;)


Tja, meine Liebe, googeln kannst Du wohl auch nicht. :P Aber selbst wenn! Wenn Du mal googelst, was für ein großartiger "ALLES!fresser" der Mensch ist, solltest selbst du stutzig werden. :lol:

"Wolf-Meerkatzen (Cercopithecus wolfi) sind hauptsächlich Früchtefresser, ergänzen ihre Ernährung aber oft mit Blättern, Samen und Blüten."

Sie sind also praktisch Urköstler. :D


"Bei Beobachtungen im Salonga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo hatten Früchte einen Anteil von 32% an der Nahrung, gefolgt von Blättern mit 29% und Blüten mit 11%."

Sie befolgen also die berühmte 32/29/11- Diät! :lol: Irgendwie konnten die Beobachter wohl nicht richtig rechnen. :roll:

"Wenn verfügbar ernähren sich Wolf-Meerkatzen (Cercopithecus wolfi) von Nektar und fressen gelegentlich Insekten".
Nun ja, wenn sie gelegentlich Insekten fressen (was man von mir auch behaupten kann, wenn ich nicht so genau in meine Pflaumen oder Kirschen schaue... :lol: )wären das ja nun nicht die fehlenden 28 %, gell?

Q: http://www.primata.de/thema/3_meerkatz_ ... rkatze.php





Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 12:43
von Brigitte Rondholz
Brigitte Rondholz hat geschrieben:
rohe Anne hat geschrieben:Das Konz-Buch ist interessant und umfangreich,

Aber dafür, dass du bis zum Februar 2012 noch nie etwas von ihm gehört hattest,obwohl du angeblich "Rohköstlerin" warst, machst du deine Sache doch schon exzellent! :roll:


Ich wiederhole meine Frage noch einmal, die ich im Thread: "Absurder geht es nimmer" gestellt habe und von dir unbeantwortet blieb:


"Anne, vor ein paar Wochen kanntest du sie noch nicht einmal, warum erlernst du sie nicht erst einmal im Stillen, ehe du hier Beschäftigungsspielchen (und ich füge hinzu: Konz-Diffamierungsspielchen) spielst?"



Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 18:59
von Brigitte Rondholz
rohe Anne hat geschrieben:Liebe Brigitte,
wie du vielleicht überlesen hast, sprachen wir von der grünen Meerkatze, und nicht von der Wolf-Meerkatze. Und wenn du deine Googlefähigkeiten bei dieser Art einsetzt, wirst du feststellen, dass sie ein breites Nahrungsspektrum hat.


Na und? Beide sind eine Primatenart aus der Gattung der Meerkatzen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten.
Da der Lebensraum und das Leben aller Meerkatzen stark vom Menschen bedroht wird, kann ich mir schon vorstellen, dass sie vom pflanzlichen Esser zum "Allesfresser" mutierten – so wie wir Menschen ja (angeblich) auch. :roll: Gesund ist das weder für sie noch für uns.


Zu deiner Frage:
Ja, ich bin Anfängerin, was die Konz Urkost angeht. Und daher lese ich das Buch und habe natürlich Fragen und auch kritische Anmerkungen. Kann ja sein, dass hier im Forum diese ganzen Sachverhalte schon durchgesprochen wurden und allen klar ist, dass man den Gesundheitskonz stellenweise eben "überlesen" sollte, weil ziemlich abstruse Dinge drinstehen.Für mich ist es aber trotzdem etwas verwirrend, wenn solch sich widersprechende Sachverhalte drin stehen - es entsteht der Eindruck, der Schreiber wüsste in manchen Bereichen eben nicht wirklich, was er genau darüber denkt. Und wenn solche Unsicherheiten schon im Buch allein angelegt sind, dann ist es doch für die Leser umso wichtiger, darüber zu sprechen. Sonst wäre doch auch nicht dieser Kritikbereich hier eingerichtet worden, oder?


Rührend. Die allermeisten Menschen, die ich kenne, gehen da völlig anders ran. Meist haben sie durch die Urmethodik einen Quantensprung nach vorne in puncto Lebensqualität gemacht, aber geben ihre eigene Kritikfähigkeit nicht mit Lesen des Buches ab. Es besteht keinerlei Veranlassung den GGK als Evangelikum zu betrachten. Es besteht aber ebenso wenig Veranlassung, über den Autor, der so viel Gutes leistet, herzufallen. Frag ihn doch am besten selber, wenn du etwas nicht verstehst. Ich nehme grundsätzlich nur Stellung zu Themen, die ich selber erfahren habe oder von denen ich 100 prozentig überzeugt bin. Zu allen anderen Glasperlenspielereien fehlt mir die Zeit. ("Die Gottheit ist in dir, nicht in den Begriffen und Büchern. Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert.“ "Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten.“ Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel.)


Wenn natürlich Kritik unterwünscht ist, dann würde ich den Bereich doch schießen. Sonst entsteht eben der Eindruck, dass solche Unstimmigkeiten eben auch offen kommuniziert werden können - wenn dies nicht der Fall ist, kannst du das natürlich hier mitteilen, liebe Brigitte. Es ist ja dein eigenes Forum.


Zu zu gütig. :lol:

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 27. April 2012, 20:45
von Terra
Unglaublich, dass die Menschen schon so weit von der Natur abgekommen sind, dass sie nicht mal mehr wissen, was eigentlich ihre Nahrung ist. Jeder Frosch und jede Kuh weiß das besser.

Ich kann es ja auch nicht wissen, aber meine Meinung ist, dass die Menschen zwar Fleisch essen KÖNNEN (Allesfresser) aber es nicht sollten, und es auch nur notgedrungen angefangen haben, weil sie in kältere Gebiete gewandert sind.

Andererseits, warum sollte sich jemand freiwillig in kalte Gebiete begeben? Jeder würde doch am liebsten im Warmen wohnen.
Vielleicht wurden sie auch durch irgendwas vertrieben.

?

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2012, 16:12
von Horst E
Gute Ansichten, terra.

Von Herzen beste Genesungswünsche an Chajas Kinder: http://27718.foren.mysnip.de/read.php?2 ... 689,page=2
Ein Appel von mir an Chaja(falls sie mal hier reinschaut):" Verlasse doch bitte diese Instinktotherapie und kehre zurück zur einzig wahren Ernährung der wundervollen Urkost. (Der einzig wahren von der Schöpfung uns zugedachten Ernährung). Dein Organismus zeigt dir nun(nein fleht dich regelrecht an), mit Instinkto aufzuhören.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2012, 21:09
von 'themen
Instinkt und Intuition sind unterschiedliche Begriffe.
Wenn es 'innen-stinkt', sollte die Intuition weiterhelfen. :lol:
Ich will damit sagen: Instinkt hat Notprogrammcharakter.
Jürgen

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 00:17
von Horst E
Sehr gut, lieber Jürgen. Unglaublich kreativ.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Montag 30. Juni 2014, 02:20
von Neuling1
Beispiel: Getreide , wird bereits in der [äußerst grausamen] Bibel erwähnt, man muß ja nicht die neueren Züchtungen wie Weizen etc. wählen, es gibt ja auch Urgetreide z.B. Emmer, Einkorn und Dinkel, oder auch den Hafer.


Ein Grund mehr kein Getreide (= Gras) zu essen.

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Mittwoch 30. September 2015, 01:52
von alfonso hondo
Brigitte Rondholz hat geschrieben:Geht das denn überhaupt? Das wird sich sicher manch einer fragen. ;)

Selbst ich könnte was loswerden, werde es auch tun, aber zuerst lasse ich mal Euch den Vortritt. :-)

Was kannst du liebe Brigitte denn kritisches zur Urkost sagen? Ich finde das toll und lebe so viel gesünder seid ich so esse und es geht mir einfach toller auch so vom kopf und dem Körper her. Ich kann besser denken und viel mehr leisten.
Ich weis nicht was ich kritiesieren soll danke für die tolle urkost die du entdeckt hast :hug:

Re: Kritik an der Urmethodik?

Verfasst: Sonntag 29. November 2015, 22:06
von Maela
Brigitte Rondholz hat geschrieben:
“Aber warum genau ist Getreide eigentlich nicht gut für uns?“ (...)

Es ist wohl sehr tief in vielen von uns verankert, dass das „täglich Brot“ doch segensreich sein muss - auf keinen Fall jedoch schädlich sein kann. Dass gebackenes Brot keine Urkost ist, leuchtet vielen theoretisch schnell ein – aber es schmeckt doch so gut! Da aber viele Menschen selber erleben, wie sehr Brot sie immer wieder „verschleimt“, verzichten sie auf das „gute Brot“ dann letztendlich gerne.
(...)
„Krankheiten“ und Zustände, die durch Getreide hervorgerufen werden:
Erkältung, Grippe, Sinusitis, Bronchitis, Lungenentzündung, Kolitis, Asthma, Allergien, Atembeschwerden, Diabetes, Arthritis, „dickes Blut“, Arteriosklerose, Lähmungen (durch Blutverdickungen), Herzanfälle etc. pp.“



Brigitte hat das sehr schön erläutert. Aber es ist vielleicht zu theoretisch? Schließlich weiß kaum jemand von den "Normalos", dass Getreide für uns nicht gut ist. So stehen wir im Alltag nicht nur mit der Urkost alleine da, sondern auch mit dem Verzicht auf Getreide. Ich bin zufällig aus Eigenerfahrung darauf gestoßen.

Vielleicht können sich die Fragesteller die Tragweite von "verschleimt" kaum vorstellen? Bei mir war das so:
es begann in der Grundschulzeit mit diversen Pollenallergien und einer nutzlosen Desensibilisierung. Später kam eine dauerhaft chronisch verstopfte Nase dazu. Der ganze Kopf war sowas von verschleimt, Stirnhöhle und/oder Nasennebenhöhle(n) waren häufig entzündet. Wie atmet man mit "Nase zu" (die war richtig dicht!)? Natürlich durch den Mund - also dauernde Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Etagenwechsel in die Bronchien mit Schleimhusten, oft nahe an der Lungenentzündung.
Keine Pillen, kein Nasenspray, keine Polypenentfernung, kein Arzt, kein Mittelchen der Schulmedizin hat geholfen. Trotzdem bekam ich immer wieder welche, das übliche. Naja, als Kind vertraut man halt auf die Eltern...

Vor allem hat mir niemand die Ursache "Weizen" verraten. Daher mit 16 oder 17 Nasenscheidewandbegradigung und nochmal die Polypen rausschneiden - natürlich vergebens. Danach habe ich resigniert und hatte letzlich rund 20 Jahre die Nase chronisch verstopft! Das hieß auch, selten erholt aus dem Schlaf aufzuwachen - ich war dauermüde. Es gab immer mal jemand, der meinte, "ich müßte mal was dagegen machen". Haha. Weitere ärztliche Experimente habe ich strikt abgelehnt. Ich hatte das starke Gefühl, permanent von Weißkitteln veräppelt zu werden und der einizige, der von diesen Maßnahmen profitierte, war der Doc - nicht ich. Eigentlich cool, das ich das damals schon so weit geblickt hatte. Das war zwar noch nicht die Lösung meines Problems, aber es konnte auch nicht verschlimmert werden.

Nach meinem ersten Kind hatte ich ein Kindernasenspray im Haus, das mein Atemproblem einigermaßen löste. Abgesehen von der daraus entstandenen Medikamentenabhängigkeit. Das Zeug sollte man natürlich nur 3 Tage nehmen. Aber es war ja ein Kinder-Mittelchen (also mild) und es war so herrlich, endlich Luft zu kriegen... Böse Falle! Die Entwöhnung gelang dann erst auf einem Nasenloch, später auf dem anderen - über ca. 2 Monate. Das atmen tat nun weh, innen ist irgendwie was kaputt gegangen (Schleimhäute?). Heute merke ich davon allerdings nichts mehr.
Die Nase war danach natürlich wieder chronisch verstopft, weil ja die Ursache weder gefunden noch behoben war. Ganz nebenbei hatte man mir zu einer Totaloperation geraten - wegen einer Gebärmuttersenkung. Die wird noch gebraucht.

Das ging wie gesagt rund 20 Jahre, bis mir der GGK in die Hände fiel. Nach der Ernährungsumstellung auf Urkost fielen alle Zipperlein binnen 1 Woche ab. Nase frei. Keine Verstopfung mehr - keine Total-OP mehr nötig. Da war ich im Leben bei sovielen Ärzten und keiner von denen konnte mir sagen, wie ich gesund werde. Unglaublich! Ich dachte immer, dafür seien die doch da. Offensichtlich ein breit angelegtes nutzloses Studium.
Da ich derzeit (2001/2002) nur einzelne Kapitel des GGK gelesen hatte, kam ich erst später durch Eigenerfahrung hinter "meine" Ursache: Weizen! Durch die Urkost ging es mir/uns gut (zu gut?), es wurde mal mit glutenfreien Brot und mal mit Dinkelbrot als "Alternative" experimentiert. Der Schnupfen und die Verstopfung kamen prompt zurück. Durch die Suche nach glutenfreien Mehlen/Broten etc. war auffällig, das diese Produkte allermeistens aus Italien stammen - dem Land, in dem besonders viele Getreidemahlzeiten üblich sind. Demnach gibt es dort schon länger gesundheitliche Probleme mit Ihrer Pizza-Nudel-Ernährung - warum wohl?

Getreide ist keine Alternative - es schleimt und die Folgen sind fürchterlich. Läßt sich aber für eine berufliche Erholungspause nutzen: was Getreidiges essen - Grippesymtome und eine 2 wöchige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bekommen. Nach 2 x joggen löst sich der ganze Schleim wieder. Es erstaunt mich immer wieder, das auch die krankschreibenden Ärzte niemals auf die Idee einer Weizenallergie kamen...

Ein Erfahrungsbeispiel, warum Getreide nicht gut für uns ist. Der Körper wehrt sich mit allen Mitteln, den Getreidebrei wieder los zu werden - über Nase und Bronchien als Notausgang. Mit Früchten, etc. lebt es sich einfach besser. Da muss man sich halt die Leckeren aussuchen.