Wir sind und bleiben Exoten!

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Wir sind und bleiben Exoten!

von Haenschen am Mittwoch 22. Februar 2012, 22:53

Auf absehbare Zeit sind und werden wir Urmethodiker immer in gewissem Ausmass Aussenseiter oder Exoten sein.
Wer will oder kann jederzeit voll zur Urkost und dem ganzen drumherum stehen? Man ist ja nicht immer in der Stimmung um
mit den Leuten ewige Diskussionen zu führen.
Mir ist es schon bei zwei Kursen passiert wo ich Rohkost (nicht Urkost wegen Schockgefahr) vorgängig bestellte dass ich
mich bei der Ankunft vorgängig in der Küche melden musste um das Menue zu besprechen. Mit vielen Kursteilnehmern musste
ich dann über meine Kostform debattieren.

Nun ist auf der Welt in den letzten Jahren eine Dauerkrise. Die Finanzen spielen verrückt. Viele Länder sind theoretisch oder
praktisch bankrott. Man weiss nicht ob der EURO oder der USD----welche Währung, eher in der jetzigen Form, dem Untergang geweiht ist
oder ob das Durchseuchen einmal ein Ende findet und das ganze System wieder stabil wird.
Die Völker in China, Indien, Russland, Brasilien etc. möchten auf Teufel komm raus aufschliessen vor allem Fahrzeugmässig zum
Westen. Dabei ist es eigentlich allen klar dass es mit der heutigen Technik zu einem Umweltdesaster sondergleichen führen
wird wenn überall die notwendigen Strassen gebaut würden und der Treibstoffverbrauch entsprechend zunimmt.
Leider gibt es noch soviele Krisen die alle nicht gelöst sind....................................

Da sollten wir Urmethodiker ein kleines Zeichen setzen und das Einzelkämpfertum langsam umwandeln in
ein gemeinschaftlich handelndes Völkchen.
Die ganze Urmethodik ist hieb und stichfest erprobt. Der Bau von ökologischen Häusern hat in den letzten Jahren viele Fortschritte
gemacht. Das Energieproblem wäre mit Sonnen und Windkraft auch zu lösen.
Die einzelnen Instrumente sind alle vorhanden und müssen nur zusammengesetzt werden damit ein ganzes Symphonieorchester entsteht.
Das heisst wir müssten erst einmal ein Zentrum haben, ich denke da an ein Übungsdorf so ein Musterdorf wo alles von A- Z ökologisch
und auf unsere Lebensweise ausgerichtet ist. Ein Ort wo die schätzungsweisen übrigen 95- 99% Leute mit ihrer Lebensweise exotisch sind!
Die Ernährung und das Bewegungsverhalten wäre amischer als bei den Amischen (da urzeitlich) und die Technik in ökologischer Sicht auf dem höchsten Level.
Ich denke da an ein grosses Stück für die herkömmliche Landwirtschaft schlecht geeignetes Land (für Urkost umso besser)http://www.urkostforum.de/posting.php?f=8&mode=post&d=574#
wo man nach dem baukasten Prinzip erdbebensichere Holzgrund- Gerüste erstellt und mit Lehm die Wände ausfüllt.
(Lehmhäuser erstellt) Durch den Wegfall von Kochherd, Mikrowelle,etc. ---------Hausplatz und Strasse, Wege, wenn ich es richtig bedenke
blieben wohl nur Trampelpfade (da barfuss!) übrig, vervielfachte einfache und dennoch praktische Architektur----- wäre ein solches Haus
sicher preisgünstiger als ein herkömmliches Einfamilienhaus.
Ein Geschäftsmodell hätte ich auch schon, irgendwie muss man ja die Krankenversicherungen bezahlen, wäre viel selber machen am eigenen
Haus, zuvielisationsmüde Mitbürger "schlauchen", Anbau von Nüssen und Biogartenbau, evtl. Herstellung von Voll- Holzmöbeln welche nicht gasen.
Das sind nur ein paar unausgegorene Ideen, es gibt sicher noch viele Möglichkeiten.
Ich bin einfach der Meinung dass man einmal die praktische Anwendung der Urzeitmethodik fusioniert mit der modernen Haustechnik
einmal auf der grösse eines kleinen Dorfes anwenden sollte um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Man kann ja das Rad der Zeit
nicht zurückdrehen, doch im Laufe der Zeit könnten wir unseren ökologischen Fussabdruck schmälern und auch in dieser Hinsicht Vorbilder werden.
Es wäre für mich auch interessant zu wissen wie man ein solches Dorf plant, damit auch die sicherlich in der Urzeit geprägte Form des
Zusammenlebens in Harmonie funktioniert --------- Abstand und Anordnung der Häuser, Gemeinschaftsraum, Organisationsform.........................
Ich bin ein Utopist, ich weiss es, doch wenn viele das gleiche Träumen, können Träume Wirklichkeit werden.
Dann hätte unser Verein ein neues oder zusätzliches Ziel--------kein zurück zur Natur--------sondern ein Vorwärts in die Natur.
In diesem Sinne
Herzliche Grüsse
Haenschen
Haenschen
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von DieBol am Donnerstag 23. Februar 2012, 11:06

Hallo Hänschen,
pflichte dir voll und ganz bei. Die Urkost ist eine kleine Nische und wird es auch bleiben. Dies ist nicht pessimistisch, sondern einfach die Realität. Ein Rat von mir: "Diskutiere einfach nicht mehr mit den "Andersessenden". Es raubt dir zuviel Energie und wie du sicherlich auch festgestellt hast, missionieren bringt nichts Positives. Willst du in deinem Umfeld nicht ausgegrenzt werden, missioniere nicht. Ich lege damit sehr gut. Meine Familienangehörigen, Freunde und Verwandte respektieren mein "Anderssein" und ich respektiere sie alle.
Die Idee mit einem kleinen Urkost-Dorf finde ich gut. Dies ist jedoch leider nur ein Traum und wird es wohl bleiben.
Grundsätzlich mache ich mir auch Gedanken über das Gesamte in unserer Gesellschaft. Die Frage ist immer wieder, wie kann etwas verändert werden? Bleiben wir einfach am Ball.
In diesem Sinne alles Gute und viele Grüße Dieter
Das Leben ist schwer genug - also lege keine neuen Gewichte dazu
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Béla Bartok am Donnerstag 23. Februar 2012, 17:42

DieBol hat geschrieben:Die Idee mit einem kleinen Urkost-Dorf finde ich gut. Dies ist jedoch leider nur ein Traum und wird es wohl bleiben.


Mit Verlaub- aber ich denke... und werde! Träumen ist bewusstes oder unbewusstes Denken. WEnn viele einen gemeinsamen Traum träumen, wird er ziemlich sicher irgendwann Realität (Anas. lässt grüßen).... zuerst im Kleinen- da tun sich dann zwei people gleicher Denke zusammen. Und schwupp- ziehen zwei Weitere ein und bald wird es ein ganzer Stall voll sein (damit meine ich keine süßen Babys). Also ein Dorf, eine Gemeinschaft, freundschaftlich gestimmte freudvolle Schaffenskräfte, die sich am Schaffen Im Einklang mit und FÜR die Natur ergötzen.

Ich finde die Ansichten von Gretel ;) richtig klasse und denke auch schon eine WEile in diese Richtung. Natürlich ist die Devise "reden und reden lassen" absolut richtig und so kann man sich auch schon mal sehr wohl fühlen. Aber mit Gleichgesinnten... also vielleicht vom Sinn her gleich Gedachte... zusammen leben zu können im Bewusstsein FÜR die Umwelt, FÜR die körperliche und geistige Gesundheit, FÜR ein weitestgehend autarkes Leben, stelle ich mir ungeheuer erfüllend vor! I
Béla Bartok
 

Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Samstag 3. März 2012, 08:36

Béla Bartok hat geschrieben:.. zuerst im Kleinen- da tun sich dann zwei people gleicher Denke zusammen. Und schwupp- ziehen zwei Weitere ein und bald wird es ein ganzer Stall voll sein (damit meine ich keine süßen Babys). Also ein Dorf, eine Gemeinschaft, freundschaftlich gestimmte freudvolle Schaffenskräfte, die sich am Schaffen Im Einklang mit und FÜR die Natur ergötzen.



Ja, nur so wird das was! Einfach tun - immer erst mal im Kleinen. Wenn es gut ist, ist es wie ein Magnet. :D Nur niemals Leute aufnehmen, die sich ins gemachte Bett legen wollen oder selber nicht mitanpacken wollen, auf "Sponsoren" warten etc. Da kann man lange warten! :lol:

Ich finde das alles begrüßenswert - es gibt aber auch schon einige Ökodörfer, vielleicht da mal Kontakte knüpfen?

Viel Erfolg! :knuddel:
Beste Grüße - Deine Brigitte
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Samstag 3. März 2012, 08:39

Haenschen hat geschrieben:Auf absehbare Zeit sind und werden wir Urmethodiker immer in gewissem Ausmass Aussenseiter oder Exoten sein.
Wer will oder kann jederzeit voll zur Urkost und dem ganzen drumherum stehen?


Es ist nicht schlimm, in einer Parallelwelt zu leben! Ich liiiebe das, weil ich die Urmethodik von Herzen liebe und ich stehe immer dazu. Dennoch habe ich viele Muggel-Kontakte und genieße sie auch - nur niemals über das Essen reden - dann klappt das auch mit den Muggeln! :D


Mehr braucht man nicht, wenn man im richtigen Land lebt:


http://www.youtube.com/watch?v=oXSQWQP4 ... r_embedded

Einfach nur schön und harmonisch - von diesen "Häusern" zwanzig Stück (an einem Tag erbaut) - und schon hat man ein Dorf, indem ich mich wohlfühlen würde!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Amelia am Samstag 3. März 2012, 17:09

Ich liebe es auch, Brigitte. Doch gerade gestern musste ich wieder hören: "Kann es sein, dass du dir eine ganze MengeDinge abgewöhnt hast, die Spaß machen?" Ich war im ersten Moment total baff, wusste gar nicht, wie ich reagieren sollte. Es ging um das Thema Rauchen, Alkohol und Kaffee trinken, von meiner Urkostleidenschaft wusste die betreffende Person noch gar nichts.

Ich glaube, manche werden uns nie verstehen. Naja, ich habs versucht zu erklären.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Montag 5. März 2012, 11:12

Amelia hat geschrieben:Ich liebe es auch, Brigitte. Doch gerade gestern musste ich wieder hören: "Kann es sein, dass du dir eine ganze MengeDinge abgewöhnt hast, die Spaß machen?" Ich war im ersten Moment total baff, wusste gar nicht, wie ich reagieren sollte. Es ging um das Thema Rauchen, Alkohol und Kaffee trinken, von meiner Urkostleidenschaft wusste die betreffende Person noch gar nichts.

Ich glaube, manche werden uns nie verstehen. Naja, ich habs versucht zu erklären.


:lol: Ja, das ist dann recht lustig, es ist halt so, dass die wenigsten gerne ihre Gewohnheiten ändern, mögen sie noch so schlecht sein.

Ich habe das Thema jetzt mal hier ins Hauptforum verschoben, weil es doch recht interessant für viele ist.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von ladymarmelade am Montag 5. März 2012, 13:39

Auch ich wünsche mir oft, WIR wären in der Überzahl, ich habe es auch so satt das mein Freund mich für total bekloppt hält, und eben auch alles "was Spaß macht" nicht mehr mitmache (habe ich früher alles, deswegen) Ein Urkost Dorf wäre suuuuper!!!!Dürfte man da auch sein Muggel Freund und MuggelKind mitbringen :-)Nein Spaß beiseite- Was ich mir schon oft gedacht habe, ist, das wir es irgendwie schaffen müssten auf die Startseite von der "BILD" Zeitung zu kommen (lesen halt fast alle) mit einem den Muggels angepasster Schlagzeile,

wie z.B die junge knackige Brigitte die mit dem Zeigefinger in die Kamera zeigt und drunter die Schlagzeile
"IHR WERDET ALLE ELENDIG STERBEN!!!!!"

Und dann wird erklärt wie wo was....das erreicht effektiv ein paar millionen Menschen und vielleicht stellen ein paar tausend Menschen ihre Ernährung daraufhin um, immerhin ein paar tausend mehr auf unserer Seite

So abwegig wäre das doch garnicht,nicht schonmal dran gedacht Brigitte :-) ?????
ladymarmelade
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mary Brickenkamp am Montag 5. März 2012, 15:02

ladymarmelade hat geschrieben:Auch ich wünsche mir oft, WIR wären in der Überzahl, ich habe es auch so satt das mein Freund mich für total bekloppt hält,

Andersherum wird ein Schuh draus, liebe ladymarmelade: Was hast Du von einem Freund, der Dich aufgrund Deiner Erkenntnisse "für total bekloppt hält"? Das frage ich, die nun schon seit über 17 Jahren auf dem rohköstlichen Wege wandele, jedoch meinen Geliebten bis heute nicht überzeugen konnte, ebenfalls diesen Weg mkonsequent mitzugehen. Trotzdem hat er mir von Anfang an niemals zu verstehen gegeben, dass er mich für bekloppt hält, im Gegenteil: Er Unterstützt mich, wo er kann. Waas willst Du von einem Menschen, dem es Dir gegenüber offenbar im nicht unerheblichem Maße an Respekt mangelt?

Was ich mir schon oft gedacht habe, ist, das wir es irgendwie schaffen müssten auf die Startseite von der "BILD" Zeitung zu kommen (lesen halt fast alle) mit einem den Muggels angepasster Schlagzeile,

:lol: :lol: :lol: Sorry, aber Du verkennst Die Leserschaft der BILD-Zeitung total..... Ebenso wenig könnte eine Nonne versuchen die Kundschaft eines Bordells zu überzeugen, ihr Geld da zu lassen ohne die "Dienste" der Prostituierten in Anspruch zu nehmen.

wie z.B die junge knackige Brigitte die mit dem Zeigefinger in die Kamera zeigt und drunter die Schlagzeile
"IHR WERDET ALLE ELENDIG STERBEN!!!!!"

Ts,ts, Vorstellungen hast Du........

Und dann wird erklärt wie wo was....das erreicht effektiv ein paar millionen Menschen und vielleicht stellen ein paar tausend Menschen ihre Ernährung daraufhin um, immerhin ein paar tausend mehr auf unserer Seite

So abwegig wäre das doch garnicht,nicht schonmal dran gedacht Brigitte :-) ?????
Liebe Grüße,
Mary


Wohl dem, der sich traut, selber zu denken und eigenverantwortlich zu handeln!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mary Brickenkamp am Montag 5. März 2012, 15:10

ladymarmelade hat geschrieben:So abwegig wäre das doch garnicht,nicht schonmal dran gedacht Brigitte :-) ?????


Alles was recht ist, aber DAs würde Brigitte sich nichtmal mit einer totalen Gehirnerschütterung einfallen lassen. Tut mir leid, aber das, was Du Dir da erträumst, ist eben doch abwegig!
Liebe Grüße,
Mary


Wohl dem, der sich traut, selber zu denken und eigenverantwortlich zu handeln!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von ladymarmelade am Montag 5. März 2012, 15:24

Naja.... Brigitte war ja nur ein Beispiel!!
- könnte auch jeder andere Urköstler sein!- nur Brigitte ist halt schon ein bisserl medien erfahrener sag ich malso.
Und die Sache mit meinem freund, er meint das ja nur "scherzhaft" ,also wenn ich merken würde, das er schlecht hinter meinem Rücken redet über meinen neuen Lebensstil,würd ich den sofort wegkicken!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von vegeta am Samstag 10. März 2012, 19:13

Hallo ihr Exoten!

Ich habe mich aus Neugier hier angemeldet, nachdem ich vor ein paar Tagen zufällig auf dieses Forum gestoßen bin. Davor war Urkost mir zwar ein vager Begriff, aber ich konnte mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen.

Mit Interesse habe ich hier gelesen und zur Kenntnis genommen, das hier sehr viele User über positive gesundheitliche Auswirkungen dieser Ernährungsform berichten. Manches befremdet und ertsuant mich dennoch und ich hoffe, ihr fasst es nicht als bösen Angriff auf, wenn ich meine Fragen direkt an euch stelle, anstatt mich über Dritte zu informieren.

Meine erste Frage bezieht sich auf diesen Strang: Warum sollte man eine Kolonie gründen wollen, nur weil man eine andere Ernährungsform bevorzugt, als andere Menschen? Was wäre dadurch besser? Was wäre das Ziel einer solchen Abgrenzung?

Meine zweite Frage: Warum nennt ihr Mensschen, die offenbar eine andere Art des Essens bevorzugen "Muggels"?

Drittens: Ist es sehr schwer mit den Reaktionen der Umwelt auf diese spezielle Ernährungsform umzugehen? Könnt ihr das Befremden anderer Menschen verstehen und wie reagiert darauf?

Ich freue mich auf Antworten!

Danke und einen schönen Samstagabend

Vegeta
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Amelia am Sonntag 11. März 2012, 09:22

Hallo Vegeta,

Willkommen im Forum.

Vegeta hat geschrieben:Warum sollte man eine Kolonie gründen wollen, nur weil man eine andere Ernährungsform bevorzugt, als andere Menschen? Was wäre dadurch besser? Was wäre das Ziel einer solchen Abgrenzung?


Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, das überlasse ich den anderen, denn mir persönlich ist die Bildung einer Gemeinschaft im realen Leben bis jetzt nicht wichtig bzw. erscheint mir das für mich selbst derzeit zu unrealistisch.

Vegeta hat geschrieben:Meine zweite Frage: Warum nennt ihr Mensschen, die offenbar eine andere Art des Essens bevorzugen "Muggels"?


Ich habe das Wort "Muggel" für Andersessende bisher noch nicht verwendet, also bitte differenzieren. Den Ursprung hat die Wortwahl darin, dass Brigittes Tochter vor Jahren einmal in wohlwollender Weise diesen Begriff ins Leben gerufen hat.

Vegeta hat geschrieben:Drittens: Ist es sehr schwer mit den Reaktionen der Umwelt auf diese spezielle Ernährungsform umzugehen? Könnt ihr das Befremden anderer Menschen verstehen und wie reagiert darauf?


Für mich persönlich ist es überhaupt nicht schwer, im Alltag urköstlich zu leben und ich erlebe auch keine seltsamen Reaktionen. Eigentlich nie. Das kommt auch daher, dass ich mit meiner Ernährungsweise nicht hausieren gehe, sondern sie still und leise für mich praktiziere (ab und zu gibt es mal Diskussionen zum Thema Fleischessen, aber immer seltener). Insgesamt (s.o.) ergibt es sich natürlich im Gespräch schonmal, dass man auffällt, weil man eine andere Grundeinstellung hat als der Mainstream und manche Dinge im eigenen Leben ablehnt. Die Reaktionen darauf sind unterscheidlich, meistens aber positiv. Ich habe es schon oft erlebt, dass sich herausgestellt hat, dass der andere eigentlich eine ähnliche Denkweise hat, z.B. in Bezug auf das Fleischessen, es bisher aber noch nicht geschafft hat, sich umzustellen. Da bin ich dann auch schonmal der Auslöser für einen Veränderungsprozess.
Wenn ein Mensch befremdlich reagiert, z.B. wenn er sieht oder hört, dass ich Blätter esse, dann kann ich das nachvollziehen. Wie reagiere ich? Ich gehe einfach fröhlich meinen Weg weiter. Manchmal lache ich zusammen mit der Person über mich selber, manchmal erkläre ich, warum ich das mache und wie wertvoll und schmackhaft Wildpflanzen (für mich) sind, es kommt auf die Situation an.
Was mir sehr oft passiert, ist, dass die Leute mir die Rückmeldung geben, ich sähe so gesund aus oder würde so strahlen. Das höre ich sehr oft. In den seltensten Fällen allerdings wird dann auch mal nachgefragt, wie ich das denn eigentlich hinbekomme. Scheinbar ist es für viele einfach Schicksal, ob man nun gesund aussieht und ist oder nicht. Naja. Ich dränge mich dann natürlich auch nicht auf, sondern bedanke mich für das Kompliment und freue mich innerlich.

LG. Amelia
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von vegeta am Sonntag 11. März 2012, 10:14

Danke für deine Antwort.

Amelia hat geschrieben:Ich habe das Wort "Muggel" für Andersessende bisher noch nicht verwendet, also bitte differenzieren. Den Ursprung hat die Wortwahl darin, dass Brigittes Tochter vor Jahren einmal in wohlwollender Weise diesen Begriff ins Leben gerufen hat.


Da es hier häufig gefallen ist, hat es mich neugierig gemacht, wie es zu dieser Definition kommt. Ich wollte damit nicht andeuten, jeder User hier spräche bezüglich Andersessender von "Muggels". Versuch dir kurz vorzustellen, wie befremdlich manches auf dich wirken würde, wenn dir ein Thema und dessen spezifische Ausdrücke und Themen vorher gänzlich unbekannt wären.



Amelia hat geschrieben:Für mich persönlich ist es überhaupt nicht schwer, im Alltag urköstlich zu leben und ich erlebe auch keine seltsamen Reaktionen. Eigentlich nie. Das kommt auch daher, dass ich mit meiner Ernährungsweise nicht hausieren gehe, sondern sie still und leise für mich praktiziere (ab und zu gibt es mal Diskussionen zum Thema Fleischessen, aber immer seltener). Insgesamt (s.o.) ergibt es sich natürlich im Gespräch schonmal, dass man auffällt, weil man eine andere Grundeinstellung hat als der Mainstream und manche Dinge im eigenen Leben ablehnt. Die Reaktionen darauf sind unterscheidlich, meistens aber positiv. Ich habe es schon oft erlebt, dass sich herausgestellt hat, dass der andere eigentlich eine ähnliche Denkweise hat, z.B. in Bezug auf das Fleischessen, es bisher aber noch nicht geschafft hat, sich umzustellen.


Das klingt für mich sehr nachvollziehbar und wenig abgehoben :-)
Wenn du deine Ernährung still für dich praktizierst wirst du tatsächlich wenig Probleme mit anderen, die das schwer verstehen können, haben.
Dadurch, dass meine eigene Familie in Vegetarier und Fleischesser zerfällt, sind mir zumindest die Diskussion über diese Problematik bekannt. Ich habe oftmals das Gefühl, beide Seiten trennt mehr, als nur die Sicht auf Nahrung. Meistens sind an die sich diametral gegenübersethenden Weltbilder vollkommen verschiedene Grundannahmen geknüpft, als die Frage, Fleisch: ja oder nein (Obwohl ich, -auch wenn ihr mich erschlagt- zur Fleischfront bei uns gehöre, was aber der Tatsache keinen Abbruch tut, dass wir uns alle sehr schätzen und respektieren)

Und da dachte ich, ups, wenn man noch mehrere Schritte weiter geht, wie zum Beispiel bei der Urkost, kann das mitunter auch zu einer ziemlichen Entfremdung von der anderen Seite führen. Stell ich mir jedenfalls so vor.

Ich kann nicht beurteilen, inwieweit dieses Forum für Urköstler repräsentativ ist, aber ich hoffe ihr könnt mein Staunen als Außenstehende nachvollziehen, mit dem ich manche Stränge gelesen habe.

LG

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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Liandra am Sonntag 11. März 2012, 12:09

Vegeta hat geschrieben:Danke für deine Antwort.

Amelia hat geschrieben:Ich habe das Wort "Muggel" für Andersessende bisher noch nicht verwendet, also bitte differenzieren. Den Ursprung hat die Wortwahl darin, dass Brigittes Tochter vor Jahren einmal in wohlwollender Weise diesen Begriff ins Leben gerufen hat.


Da es hier häufig gefallen ist, hat es mich neugierig gemacht, wie es zu dieser Definition kommt. Ich wollte damit nicht andeuten, jeder User hier spräche bezüglich Andersessender von "Muggels". Versuch dir kurz vorzustellen, wie befremdlich manches auf dich wirken würde, wenn dir ein Thema und dessen spezifische Ausdrücke und Themen vorher gänzlich unbekannt wären.



Hallo,

ursprünglich kommt der Begriff aus den "Harry Potter" Romanen und wird dort von den Magiern für "Normalmenschen" also nicht magische verwendet. Es ist also ein Wort für das Gros der Menschhheit von einer Minderheit (die aber gerne, diese Minderheit ist). Von daher passt es doch eigentlich ganz gut :)

Liandra
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Amelia am Sonntag 11. März 2012, 12:23

Vegeta hat geschrieben:Da es hier häufig gefallen ist, hat es mich neugierig gemacht, wie es zu dieser Definition kommt. Ich wollte damit nicht andeuten, jeder User hier spräche bezüglich Andersessender von "Muggels". Versuch dir kurz vorzustellen, wie befremdlich manches auf dich wirken würde, wenn dir ein Thema und dessen spezifische Ausdrücke und Themen vorher gänzlich unbekannt wären.


Der Begriff hat sich hier (auch wenn ich ihn nicht verwenden mag) als Synonym für Menschen eingebürgert, die nicht urköstlich oder auch rohköstlich orientiert sind, die also (neben Rohkost) auch Kochkost essen. Der Begriff ist genauso unspezifisch wie alle anderen, weil man die Menschen eben nicht generell über einen Kamm scheren kann. Dennoch weiß jeder, was gemeint ist, nämlich quasi der "normal"essende Allesesser, der nichtrohe Vegetarier und Veganer, der Vollwertköstler usw.
Ich kann mir vorstellen, dass es auf Leute wie dich befremdlich wirkt und ich finde es okay, dass dann nachgefragt wird.

Vegeta hat geschrieben:Das klingt für mich sehr nachvollziehbar und wenig abgehoben :-)


"Abgehoben" klingt ein wenig negativ, so als würde ich mich als etwas besseres sehen, weil ich gesünder esse. Das ist nicht so. "Abgehoben" im Sinne von "persönlich weiterentwickelt" oder "anders als der Großteil der Menschen" drückt es vielleicht eher aus und das ist es ja auch.
Ich bin Urköstlerin, weil ich das so möchte. Mir tut diese Ernährungsform gut, ich liebe sie und ich kann zudem sagen, dass mich damit kein schlechtes Gewissen plagt, auf Kosten unserer Mitlebewesen zu leben (auch wenn jeder von uns mehr oder weniger bewusst wahrscheinlich schon noch zu Tierleid beiträgt, in punkto Ernährung zumindest nicht mehr in dem Maße wie früher). Ich möchte meine Ernährungsform niemandem überstülpen und niemanden bekehren, sich genauso zu verhalten. Das wird im Internet oft missverstanden. Aber ich kann sie trotzdem nur jedem empfehlen!

Vegeta hat geschrieben:Wenn du deine Ernährung still für dich praktizierst wirst du tatsächlich wenig Probleme mit anderen, die das schwer verstehen können, haben.


Ja, ich tue das in erster Linie für mich selbst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man niemanden von etwas überzeugen kann, wenn er innerlich nicht bereit ist für eine Veränderung, noch dazu in so ungewöhnlicher Weise. Von daher bringt es natürlich auch nicht viel, wenn man in missionierender Weise auf andere zugeht. Das erzeugt üblicherweise eher Widerstand als Interesse.
In der Vergangenheit habe ich schon manchmal den Fehler gemacht, zu sehr von der Urkost zu schwärmen. Das wurde dann mitunter als ein Sich-Aufdrängen fehlinterpretiert.

Vegeta hat geschrieben:Dadurch, dass meine eigene Familie in Vegetarier und Fleischesser zerfällt, sind mir zumindest die Diskussion über diese Problematik bekannt. Ich habe oftmals das Gefühl, beide Seiten trennt mehr, als nur die Sicht auf Nahrung. Meistens sind an die sich diametral gegenübersethenden Weltbilder vollkommen verschiedene Grundannahmen geknüpft, als die Frage, Fleisch: ja oder nein (Obwohl ich, -auch wenn ihr mich erschlagt- zur Fleischfront bei uns gehöre, was aber der Tatsache keinen Abbruch tut, dass wir uns alle sehr schätzen und respektieren)


Zum Thema Fleischessen habe ich eine klare Haltung (auch wenn ich die nicht jedem auf die Nase binde und binden muss): Ich halte es aus den bekannten Gründen für fasch und lehne es ab!
Das bedeutet, dass ich auch schonmal die üblichen Diskussionen führe (auch wenn die wenig bewirken und ich eigentlich keine Lust mehr darauf habe). Die haben allerdings nichts damit zu tun, dass ich den anderen nicht essen lassen kann, was er möchte. Ich wünschte zwar, es wäre anders, aber ich kann es überleben, wenn manche Freunde oder Familienangehörige nicht vom Fleisch lassen können oder wollen.
Es ist ein schwieriges Thema, weil man sich auf der einen Seite nicht in den Speiseplan des anderen einmischen möchte, andererseits aber die Überzeugung innehat, dass es großes Unrecht ist, Tiere zu Nahrungszwecken auszubeuten und zu töten. Als Veganer gerät man dadurch in einen inneren Konflikt.

Vegeta hat geschrieben:Und da dachte ich, ups, wenn man noch mehrere Schritte weiter geht, wie zum Beispiel bei der Urkost, kann das mitunter auch zu einer ziemlichen Entfremdung von der anderen Seite führen. Stell ich mir jedenfalls so vor.


Ja, das ist sicherlich so. Im Inneren ticke ich in vielen Belangen so völlig anders wie die meisten anderen Menschen, dass man vielleicht von einer Art grundsätzlichem Unverständnis ausgehen kann. Man ist eben verschieden. Aber ich unterscheide mich nicht nur in Ernährungsfragen von anderen Menschen, sondern auch im Zusammenhang mit anderen Lebensfragen. Es liegt aber an mir, ob ich das dafür verantwortlich mache, ob und wie ich mit meinen Mitmenschen zurechtkomme. Vielleicht gibt es ja auch Gemeinsamkeiten, auf die man sich konzentrieren kann. Aber das hängt natürlich auch mit der Art der Beziehung zusammen, mit Familienangehörigen habe ich sicher eine andere Basis als mit Freunden oder Bekannten.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von vegeta am Sonntag 11. März 2012, 18:13

Hi Amalia,

Abgehoben meinte ich im Sinne von, sein Leben auf eine bestimmte Sache auszurichten, die eigentlich im Leben eines Menschen ohne große Fixierung abläuft. Ich vergleiche das mal mit Schlaf.ich wäre ebenso verwundert, wenn ich von einer Gemeinschaft hören würde, die sagt, der natürliche Schlaf findet im Stehen auf einem Heuballen statt und muss täglich in drei Einheiten à 5.1 Stunden ausgeführt werden und zwar im Zweierteam. Ich überspitze natürlich, um den Punkt herauszustellen, den ich meine. Auch wenn ich finde , dass du dich vernünftig anhörst, hat doch gerade dieser Strang, der eine Gruppenbildung aufgrund einer sehr speziellen Ernährungsweise, die sich als anderen scheinbar überlegen empfindet, diese Frage bei mir aufgeworfen. Das wäre vermutlich für dich so merkwürdig, als würden die Stehschläfer so entwas anstreben, um die Welt zu einem besseren Ort machen...

Amelia hat geschrieben:Es ist ein schwieriges Thema, weil man sich auf der einen Seite nicht in den Speiseplan des anderen einmischen möchte, andererseits aber die Überzeugung innehat, dass es großes Unrecht ist, Tiere zu Nahrungszwecken auszubeuten und zu töten. Als Veganer gerät man dadurch in einen inneren Konflikt.


Ich verstehe den Konflikt. Für mich stellt das Essen von Tieren, die wiederum Tiere essen usw den natürlichen und perfekten Kreislauf dieses Planeten dar und ich esse ohne jegliches schlechtes Gewissen Fleisch. Allerdings investiere ich auch Geld in meine Nahrung, denn auch wenn ich der Meinung bin, dass Tiere von mir getötet werden dürfen, die nötige Verantwortung für ihre Haltung als intelligentere Lebensform mittragen zu müssen.

Tatsache, die sich vermutlich nicht leugnen lässt sind grundverschiedene Weltbilder die hinter diesen Sichten auf das Leben stehen, die die Gefühle bei diesem Thema schnell hochkochen lassen können, weil hinter deinen Position automatisch eine gewisse Ablehnung der anderen gegenüber steht. Und in diesem Kontext werden dann auch Bezeichnungen wie Muggels ins Leben gerufen, die auf der anderen Seite vermutlich ihr passendes Pendant finden. Beruhigend, dass die meisten Menschen in diesem Punkt zumindest nicht aus ihrer Haut können.

Ich kann verstehen, wenn man es ablehnt Tiere zu essen. Wie kommt man aber dahin auch scheinbar völlig normale Lebensmittel abzulehnen, wie Brot oder Reis?
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 19:53

Frage an Vegeta. Was sind deine Beweggründe, dass Du Fleisch ißt(ohne schlechtes Gewissen)? Ich nehme mal an, Du ißt Demeter-bzw. Biofleisch, weil du Massentierhaltung, Viehtransporte, Akkordschlachtung, Schächten ablehnst.(interpretiere ich hinein,deiner Aussage nach). Du hast so eine Ansicht, wie der Rinderflüster/Biobauer aus Baden-Württenberg, welcher auf der Weide seine(Uria) Rinder schlachtet. Er betäubt sie mit Gewehr vor dm Blutentzuge, weil er der Ansicht ist, dass Bozenschussgeräte nicht ausreichend betäuben.
Korrigiere mich, falls ich irre Vegeta.
Horst E
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von vegeta am Sonntag 11. März 2012, 20:02

Horst E hat geschrieben:Frage an Vegeta. Was sind deine Beweggründe, dass Du Fleisch ißt(ohne schlechtes Gewissen)? Ich nehme mal an, Du ißt Demeter-bzw. Biofleisch, weil du Massentierhaltung, Viehtransporte, Akkordschlachtung, Schächten ablehnst.(interpretiere ich hinein,deiner Aussage nach). Du hast so eine Ansicht, wie der Rinderflüster/Biobauer aus Baden-Württenberg, welcher auf der Weide seine(Uria) Rinder schlachtet. Er betäubt sie mit Gewehr vor dm Blutentzuge, weil er der Ansicht ist, dass Bozenschussgeräte nicht ausreichend betäuben.
Korrigiere mich, falls ich irre Vegeta.


Joa, Demeter ist korrekt :-) Allerdings kaufe ich das meiste Fleisch von einem mir bekannten Bauern in der Nähe, der keinem Verein angehört.

Schächten lehne ich nicht ab, sorry.

Bolzenschussgeräte finde ich auch ok.

Ich weiß, das klingt fürchterlich für jemanden, der sich entschieden hat keine Tiere zu essen: Aber ich denke, dass ein sauberer Bolzenschuss angenehmer ist, als von einem Beutegreifer zu Tode gehetzt zu werden, was in der Natur ohne Einmischung des Menschen, auf der Tagesordnung von Beutetieren steht. Müsste ich wählen, ich würde den Schuss bevorzugen. Tiere sind für mich Nahrung. Wären sie es nicht, dann wären wir nicht hier. Gäbe es eine überlegene Spezies, würde ich durachaus akzeptieren können, das wir dieser ebenfalls als Nahrung dienten.

Ich meine das nicht als Provokation, obwohl das in einem Forum, in dem die User kein Fleisch essen, so rüberkommen mag. Dennoch verstehe ich de Entscheidung keine Tiere zu essen voll und ganz und würde niemals jemanden vom Gegenteil überzeugen wollen.
vegeta
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 20:36

Weißt du wie bei diesem Bauern die Haltung/Schlachtung aussieht? Fleisch direkt vom Bauern zu kaufen, heißt nicht dass das alles "sauber" ist!(Das ist eine sehr sozialromantische Vorstellung)

Warum lehnst du das grauenvolle Schächten NICHT ab, was sind dafür deine Beweggründe? Diesen Gedanken kann ich nicht nachvollziehen!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Sonntag 11. März 2012, 20:45

vegeta hat geschrieben:
Schächten lehne ich nicht ab, sorry.

Bolzenschussgeräte finde ich auch ok.

Ich weiß, das klingt fürchterlich für jemanden, der sich entschieden hat keine Tiere zu essen:

Dumm, provokant und gefühlskalt klingt das.

Aber ich denke, dass ein sauberer Bolzenschuss angenehmer ist, als von einem Beutegreifer zu Tode gehetzt zu werden, was in der Natur ohne Einmischung des Menschen, auf der Tagesordnung von Beutetieren steht.

Du hast keine Ahnung. Denk mal darüber nach, wie es ist, noch eine Chance zu haben oder den Tod unausweichlich vor Augen zu haben,


Müsste ich wählen, ich würde den Schuss bevorzugen.

Viel Spaß!


Tiere sind für mich Nahrung. Wären sie es nicht, dann wären wir nicht hier.


Wie dumm du bist!


Gäbe es eine überlegene Spezies, würde ich durachaus akzeptieren können, das wir dieser ebenfalls als Nahrung dienten.


Ich korrigiere mich: RIEGELdumm.

Falls dies jetzt eine Mutprobe war, bist durchgefallen! :mrgreen:

... und tschüß!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 20:49

Vegeta, wer noch nach diesem Video(ungeeignet für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Herzkranke,alte Menschen) http://www.youtube.com/watch?v=iZceUzitaE4 für das grauenvolle Schächten ist, hat entweder einen Schuss ab, oder er ist ein herzloser Psyschopath, oder beides zusammen.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Béla Bartok am Sonntag 11. März 2012, 20:56

Béla Bartok
 

Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Sonntag 11. März 2012, 20:57

Horst E hat geschrieben:Vegeta, wer noch nach diesem Video(ungeeignet für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Herzkranke,alte Menschen) http://www.youtube.com/watch?v=iZceUzitaE4 für das grauenvolle Schächten ist, hat entweder einen Schuss ab, oder er ist ein herzloser Psyschopath, oder beides zusammen.


Ich tippe bei ihr oder ihm auf beides, lieber Horst.
Es gibt so unglaublich bescheuerte Leute, man fasst es kaum, auf was man in Internet so alles stößt. Real bin ich bislang niemals auf solche Typen getroffen.

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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 21:01

Große Bewunderung für Dich, liebe Brigitte , dass alles seelisch durchzustehen, zumal ja auch wahre Psyschopathen/innen Hetze gegen dich betreiben, die üble Auswüchse animmt!! Auch wenn nur im Internet!!
Horst E
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 21:18

Sehr guter Link, liebe Bella.
Horst E
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 21:51

Solche Leute, wie Vegeta haben in diesem Forum nichts zu suchen, weil sie nur auf Provokation aus sind.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Sonntag 11. März 2012, 22:47

Besagte verirrte, verwirrte Vegeta sollte sich mal das Gutachten von dem hochintelligenten, warmherzigen Dr. Hartinger durchlesen, eventuell denkt sie dann anders: http://wolodja.blog.de/2011/01/12/schae ... -10354578/
Horst E
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Montag 12. März 2012, 18:54

Ich hoffe doch sehr, dass eine solch tierverachtende,gefühlskalte Person wie Vegeta, in diesem wundervollen Forum keine Plattform geboten bekommt. Sie würde nur das wirklich sehr hohe Niveau dieses Forums herunterziehen!!
Horst E
 
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Montag 12. März 2012, 20:24

Horst E hat geschrieben:Ich hoffe doch sehr, dass eine solch tierverachtende,gefühlskalte Person wie Vegeta, in diesem wundervollen Forum keine Plattform geboten bekommt. Sie würde nur das wirklich sehr hohe Niveau dieses Forums herunterziehen!!


Vegeta who? Ist doch schon längst wieder Geschichte. :P

Ich frage mich wirklich, wann die No-hirnis es endlich aufgeben? :lol:
Wenn sie noch einen Fünkchen Restverstand hätten, würden sie ihre ach-so-wichtigen-Mitteilungen(Gehirnblähungen) nicht gerade im veganen Urkostforum ablassen, oder? Wie riegeldumm muss man sein, um dies zu tun? Solchen Unverstand kann man doch an jeder Ecke lesen, warum dann noch hier? Nun ja, es ist in der Tat leichter Ananas am Südpool zu züchten, als von einem Fleischfresser Logik zu verlangen. *seufz*

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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Haenschen am Donnerstag 15. März 2012, 08:30

Meine erste Frage bezieht sich auf diesen Strang: Warum sollte man eine Kolonie gründen wollen, nur weil man eine andere Ernährungsform bevorzugt, als andere Menschen? Was wäre dadurch besser? Was wäre das Ziel einer solchen Abgrenzung?

An die Vegata

Das ist keine Abgrenzung!
Alle sind WILLKOMMEN wenn Sie gewillt sind während der Besuchszeit die „Normal“ kost draussen zu lassen und sich den Gepflogenheiten des Urmethodiker
Dorfes anzupassen.

Die Ernährungsform ist nur ein Teil der Urmethodik!
Wichtiger als die Ernährung ist, dass man genügend Bewegung hat und man sämtliche Muskeln und Gelenke während des Tages
bestens beansprucht.
Die dritte Säule der Urmethodik ist das Singen und die Poesie----------------alles was gut ist für die Seele.

Dazu gehört auch zum Beispiel dass man sich nicht die Hautporen mit Schminke verstopft, keine Schädlingsbekämpfungsmittel und Dünger etc.
verwendet.
Wenn man da nicht unter gleich gesinnten Leuten lebt, ist das wie man einen Sack voller Flöhe hüten müsste!
Auf diesen Wegen kacken immer die Hunde---- diese Wiese wird immer mit viel Jauche begossen-----Dieser Landwirt
spritzt jeweils das "Unkraut"------ an jenem Ort wird viel Abfall hingeschmissen und plötzlich werden die Wegränder und die
Brennesseln gemäht und aus ist es für ein Weilchen mit den besten Urkräutern.
Ich war als Kind oft ein Lieber-----bekam öfter mal ein BonBon zu Lutschen------
bekam schwarze Milchzähne-----huihuihui wie war das früher mit dem Bohrer beim Zahnarzt?
Nee Nee Nee Im Urkost- Laden können die lieben Kleinen Aepfel und Nüsse posten und als höchstes der Gefühle bekommen sie süsse Datteln zu Naschen

Schau meine liebe Vegata ich habe wahrscheinlich schon mehr Fleisch gegessen wie Du.
Hast Du schon einmal ein Rindskotlett gegessen oder in Wien ein Wienerschnitzel so gross, dass es über den Tellerrand hinausschaut?

Ich kenne beide Seiten! Ich kenne auch mein Befinden unter "normaler" Kost und unter Urkost!
Dieses wohlig runde Bauchgefühl dieses Strahlen des Glücks aus der Tiefe meiner Seele
das sich in der Natur widerspiegelt------das eins sein mit der Natur und alles richtig zu machen,
das bekomme ich nur wenn ich unter Urzeitmethodik lebe.
Das ist die Differenz, der kleine feine Unterschied.
Da können ganze Heerscharen von Aerzten, von Mangelernährung reden
die lieben Verwandten von Kaninchenfrass sprechen all das kratzt mich nicht im geringsten.


Ich habe immer alles gerne gegessen mit kleinen Ausnahmen.
Dann mit 35 Jahren hatte ich plötzlich wie angeworfen eine seelische Krise.
Beim Arzt bekam ich dann eine Spritzeverpasst und musste Psychopharmaka schlucken. Ich wurde depressiv wo ich
vorher doch meistens guter Dinge war.
Als meine Verzweiflung am grössten war erblickte ich im Flohmarkt die 2 Buchbände "Fit fürs Leben"
Ich staunte Bauklötze über alles was drinnen stand wo ich vorher alles nicht wusste.
Ich habe mich dann in diese Gebiet vertieft anhand der Literaturverzeichnisse durchgelesen bis ich am
Schluss beim Grossen Gesundheits Konz landete.
Da wusste ich----- meine Suche ist zu Ende das ist der tiefste Grund--tiefer geht es nicht mehr--eine bessere
Wahrheit so es eine gibt, gibt es auf Erden nicht.
Ich werde Franz und allen den anderen Autoren die mich auf diesen Weg gebracht haben ewig dankbar sein.

Weisst Du Vegata wie es sich fühlt wenn man plötzlich sämtliche Medis entsorgen kann, das pulsierende Blut
im Körper wieder spürt, aus dem tiefsten Loch wieder herauskommt und die ganze Welt umarmen könnte?

Du Vegata bist auf jeden Fall schon für einen Besuch im Urmethodiker Dorf herzlich eingeladen!!!!!!!!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Ludmilla01de am Donnerstag 15. März 2012, 11:09

Brigitte Rondholz hat geschrieben:
Horst E hat geschrieben:Vegeta, wer noch nach diesem Video(ungeeignet für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Herzkranke,alte Menschen) http://www.youtube.com/watch?v=iZceUzitaE4 für das grauenvolle Schächten ist, hat entweder einen Schuss ab, oder er ist ein herzloser Psyschopath, oder beides zusammen.


Ich tippe bei ihr oder ihm auf beides, lieber Horst.
Es gibt so unglaublich bescheuerte Leute, man fasst es kaum, auf was man in Internet so alles stößt. Real bin ich bislang niemals auf solche Typen getroffen.



... wie wäre es einfach mit Fake aus der Fleischlobby, um uns zu provozieren ?!?!
Viele Grüße aus EN, Petra
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Donnerstag 15. März 2012, 14:08

Dan, dass weiß, dass das hier keine Realität ist. Ich ließ mich NICHT provozieren, ich diskutierte mit ihnen(wie auch im realen Leben). Aber hast schon recht, mit solchen Personen zu diskutieren ist vergebene Liebesmühe. Im realen Leben gibt es aber auch sehr viele sture Menschen, die auf ihrer Meinung beharren.Viele Menschen sind Gewohnheitstiere und leben nach ihren eigenen tradierten Werten und Normen.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Donnerstag 15. März 2012, 14:17

Kann durchaus sein, dass Vegeta Fake ist, will man hoffen, dass sie diesen Müll nicht ernst meint.Leider sprach ich schon mit Leuten im realen Leben, die solche Ansichten wie Vegeta haben und das bitter ernst meinen!!
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Donnerstag 15. März 2012, 14:25

Ludmilla01de hat geschrieben:
... wie wäre es einfach mit Fake aus der Fleischlobby, um uns zu provozieren ?!?!


Nun ja, klar, aber wozu die Mühe? Seit Jahren signalisiere ich, dass mich die Anschauungen von Tieressern nicht interessieren, wo liegt der Witz, immer wieder auf unseren Schoß zu springen oder an unserem Rockzipfel zu zerren, um unsere Aufmerksamkeit zu erhaschen? :roll:

Macht so etwas nicht müde? :lol:
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Donnerstag 15. März 2012, 14:42

Haenschen hat geschrieben:An die Vegata

Du sprichst gerade mit einem Fake. 8-)

Das ist keine Abgrenzung!
Alle sind WILLKOMMEN wenn Sie gewillt sind während der Besuchszeit die „Normal“ kost draussen zu lassen und sich den Gepflogenheiten des Urmethodiker
Dorfes anzupassen.

Wenn du für dich sprichst, ist das in Ordnung. Wenn du allerdings im Urkostforum schreibst, trifft diese deine Aussage mit Sicherheit nicht auf die allermeisten Schreiber hier zu.

Der Fake "Vegeta" hat sich als übelste Schächtapologetin entlarvt und solche Menschen sind mir mit Sicherheit nicht willkommen. Wenn ich mir eines Tages die Mühe mache, ein Urkost-Dorf zu gründen, dann sind Fleisch/Fisch/Milchprodukteesser ausdrücklich nicht willkommen. Wozu denn sonst die Mühe? Wenn du Angst vor Abgrenzung hast, wird das schwierig, Hänschen.

Oder lädst du auch Kinderschänder als "willkommen" ein?



Die Ernährungsform ist nur ein Teil der Urmethodik!
Wichtiger als die Ernährung ist, dass man genügend Bewegung hat und man sämtliche Muskeln und Gelenke während des Tages
bestens beansprucht.


In der Tat. Und das ist der Teil, der von den wenigsten beachtet wird - warum auch immer. Mir würde etwas fehlen ohne die 2 - 4 Stunden Bewegung pro Tag.


Ich kenne beide Seiten! Ich kenne auch mein Befinden unter "normaler" Kost und unter Urkost!


Nun, das geht wohl uns allen so, denn kaum einer von uns wurde von Anfang an so groß, oder?



Da können ganze Heerscharen von Aerzten, von Mangelernährung reden


Na ja, der Witz ist ja, dass die allermeisten Ärzte davon längst nicht mehr sprechen, es sind eigentlich nur noch die dummen Jungs und Mädels, die ein Suchtproblem haben .... und natürlich die Fleisch- und NEM- Profiteure, die das tun
Du Vegata bist auf jeden Fall schon für einen Besuch im Urmethodiker Dorf herzlich eingeladen!!!!!!!!


Deine Ausrufungszeichentaste scheint zu klemmen. ;)

Noch einmal: In meinem Forum und in meinem Haus oder Dorf wäre sie nicht willkommen.
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Donnerstag 15. März 2012, 15:05

Liebe Brigitte, Du hast es wie immer super auf den Punkt gebracht. Toleranz ist gut, aber sie hat auch ihre Grenzen, nämlich da wo Menschen- und Tierleid beginnt. "Wer für alles offen ist, ist irgendwann nicht mehr ganz dicht.":)
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Ludmilla01de am Freitag 16. März 2012, 10:04

Dem schließe ich mich 100 % an.

Wir sind hier keine Bekehrer. Wir können nur einen Weg aufzeigen, gehen muss ihn jeder selbst.
Viele Grüße aus EN, Petra
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mango am Freitag 16. März 2012, 10:37

[quote]["Wer für alles offen ist, ist irgendwann nicht mehr ganz dicht.":)/quote] :knuddel: :lol: :lol: :lol:
Horsti, you made my day - mit deiner freundlichen Genehmigung klaue ich dir diesen Spruch und wende ihn im realen Leben bei entsprechender Gelegenheit an, wenn diese ach so Toleranten manchmal echt nerven :lol: :lol: :lol:
lg,mango
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mango am Freitag 16. März 2012, 10:40

wenn diese ach so Toleranten mal wieder...wollt ich sagen...naja, isss noch früh, hehe ;) :oops:
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mango am Freitag 16. März 2012, 10:57

Nun ja, klar, aber wozu die Mühe? Seit Jahren signalisiere ich, dass mich die Anschauungen von Tieressern nicht interessieren, wo liegt der Witz, immer wieder auf unseren Schoß zu springen oder an unserem Rockzipfel zu zerren, um unsere Aufmerksamkeit zu erhaschen?

Macht so etwas nicht müde?


Liebe Brigitte, so was nennt man Borderline-Verhalten...- ein echtes Krankheitsphänomen, leider...
sie haben keine eigene Identität, die armen Seelen, und "klauen" bei Anderen...
müssen das auch, um "leben" zu können, entweder sie idealisieren alles über alle Maßen oder machen es schlecht,...je nach eigener Befindlichkeit.
Sie können nicht ohne Spiegelung durch Andere existieren und provozieren Reaktionen ...
daher ist deine Strategie die einzig Sinnvolle - Ignorieren, wenn's mal wieder voll daneben ist ;)
:knuddel: mango
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Freitag 16. März 2012, 12:02

Mango hat geschrieben:
Liebe Brigitte, so was nennt man Borderline-Verhalten...- ein echtes Krankheitsphänomen, leider...

Das war mir jetzt gar nicht so bewusst, vielen Dank! Könnte wirlich hinkommen, ich dachte bislang an Menschen, die zu viel Zeit haben oder keine eigenen Ideale haben, die sie verwirklichen könnten.


daher ist deine Strategie die einzig Sinnvolle - Ignorieren, wenn's mal wieder voll daneben ist ;)
:knuddel: mango


Ja, mit dem Ignorieren fährt man bei Stalking am besten. Vor vielen Jahren lernte ich im Urlaub auf Madeira mal einen Kriminalkommissar kennen, der mir da sehr hilfreiche Tipps gab. Hier im Forum sperre ich diese Typen sofort, denn ich möchte unser aller wertvolle Zeit auch nicht unnötig mit so etwas belasten. Das bindet nur unnötig Kräfte, die wir alle sinnvoller nutzen können mit Menschen, die wirklich bereit sind zu lernen.
Beste Grüße - Deine Brigitte
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Brigitte Rondholz am Freitag 16. März 2012, 12:09

Mango hat geschrieben:
["Wer für alles offen ist, ist irgendwann nicht mehr ganz dicht.":)/quote] :knuddel: :lol: :lol: :lol:
Horsti, you made my day - mit deiner freundlichen Genehmigung klaue ich dir diesen Spruch und wende ihn im realen Leben bei entsprechender Gelegenheit an, wenn diese ach so Toleranten manchmal echt nerven :lol: :lol: :lol:
lg,mango

Da müsstest du Tucholsky fragen, liebe Mango! :-)
Von ihm stammt der Spruch:

"Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein"

Ein anderer Lieblingsspruch von mir ist auch von ihm:

"Umwege erweitern die Ortskenntnis"

Das würde ich gerne allen Urkostanfängern ins Stammbuch schreiben! :knuddel:

Nur nicht den Umweg über Tierleichen gehen - alles andere kann durchaus hilfreich sein. :zaunpfahl:

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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Mango am Freitag 16. März 2012, 13:10

Cool, liebe Brigitte,
danke, werd ich mal nachschlagen bei Tucholsky...hab den Umweg über Horsti genommen :lol:
lg, Mango
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Re: Wir sind und bleiben Exoten!

von Horst E am Freitag 16. März 2012, 17:49

Freut mich liebe mango, dass dich der Spruch amüsierte. Klar darfst Du ihn verwenden.:):):) Ich fühle mich nicht beklaut.;)
Horst E
 
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